Erhalt der Einfamilienhaus- und
 Gartensiedlung St. Hubertus in 1130 Wien 
  Eine Initiative besorgter Bürgerinnen und Bürger im 13. Wiener Gemeindebezirk, Hietzing. 

Aktuelles Update:

Wo wir derzeit stehen sowie Fazit der letzten Veranstaltung Garagenfest (12.06.2026):


   Die Bürgerinitiative, welche zum Schutz des Napoleonwaldes eintritt, hat einen bedeutenden juristischen Erfolg erzielt!

   Nach intensiver Prüfung hat die Volksanwaltschaft einen Missstand in der Verwaltung bei der Flächenwidmung des Areals festgestellt und damit die Argumentation der BürgerInneninitiative bestätigt. Erstmals wurde von einer unabhängigen staatlichen Institution anerkannt, dass bei der Widmung des Grundstücks Fehler vorliegen. Dieser Erfolg stellt einen entscheidenden Wendepunkt im langjährigen Einsatz für den Erhalt des Napoleonwaldes dar.

Nun beginnt die nächste und möglicherweise entscheidende Phase.

   Ziel ist es, dass die Volksanwaltschaft beim Verfassungsgerichtshof die Aufhebung der bestehenden Flächenwidmung beantragt. Damit könnte eine Rückwidmung wesentlicher Teile des Areals zu Grünland erreicht werden – ein Zustand, der bis 1954 bestand. Die notwendigen Vorbereitungen dafür laufen bereits. Zuvor wurde die Stadt Wien offiziell aufgefordert, den festgestellten Missstand selbst zu beheben. Erfolgt dies nicht, kann die Volksanwaltschaft über einen Antrag an den Verfassungsgerichtshof entscheiden.

   Parallel dazu läuft das Waldfeststellungsverfahren, mit dem erreicht werden soll, dass der Napoleonwald auch rechtlich als Wald im Sinne des Forstgesetzes anerkannt wird. Die Stellungnahme des Magistartsabteilung 58 finden Sie hier:

 Schreiben_MA58_keine_Waldfeststellung.pdf

   Die Stadt Wien bekämpft dieses Verfahren mit erheblichem Aufwand. Hintergrund dürfte sein, dass eine Rückwidmung oder eine Anerkennung als geschützter Naturraum erhebliche finanzielle Folgen für die Stadt nach sich ziehen könnte.

Alliance for Nature – ein unverzichtbarer Partner

   Eine Schlüsselrolle in diesem Verfahren spielt die Umweltorganisation Alliance for Nature. Als anerkannte Umweltorganisation verfügt sie über umfassende Parteirechte und kann Rechtsmittel einbringen, die einer BürgerInneninitiative allein nicht zur Verfügung stehen. So auch in unserem Fall

   Die Organisation hat in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche bedeutende Naturschutzprojekte in Österreich erfolgreich begleitet – unter anderem die Nationalparks Hohe Tauern und Donau-Auen sowie UNESCO-Welterbestätten wie die Semmeringbahn und die Wachau – und vertritt, wie bereits erwähnt, die Bürgerinitiative in der Causa Napoleonwald.

  Doch genau diese wichtige Unterstützung ist derzeit gefährdet: Der Organisation droht der Entzug des Status als anerkannte Umweltorganisation, weil sie nach Ansicht der Behörden die erforderliche Mindestanzahl an Mitgliedern nicht ausreichend nachweisen kann. Gegen diese Behauptung wurde Beschwerde über Herrn Dr. Pyka erhoben. Bis zu einer gerichtlichen Entscheidung ist es daher wichtiger denn je, Alliance for Nature durch neue Mitgliedschaften zu stärken und damit ihre Handlungsfähigkeit zu sichern!

   Werden Sie Mitglied!

   Sie können durch eine Mitgliedschaft bei Alliance for Nature (€ 25,— im Jahr) wesentlich dazu beitragen, die Organisation zu stärken und dem Vorhaben der Stadt Wien entgegenzutreten!

   Das dafür notwendige Beitragsformular können wir Ihnen gerne zusenden, wenn Sie uns über das Kontaktformular auf unserer Homepage eine Nachricht zukommen lassen.

Jetzt ist der entscheidende Moment gekommen.

   Der Schutz des Napoleonwaldes war noch nie so greifbar wie heute! Mit Ihrer Unterstützung – durch eine Spende – können wir gemeinsam dazu beitragen, diesen einzigartigen Naturraum dauerhaft für kommende Generationen zu erhalten:

   Spendenkonto

   IBAN: AT60 2011 1849 4334 8000

   Kontoinhaberin: Renée Skarke

   Verwendungszweck: Spende Napoleonwald

   Anmerkung: Bitte lassen Sie sich nicht von der Meldung Ihrer Bank, dass das Konto ungültig oder der Kontoinhaber nicht verifizierbar sei, verunsichern. Laut Auskunft der Ersten Bank erscheint diese Sicherheitswarnung deshalb, weil es sich nicht um ein Girokonto, sondern um ein Sparkonto handelt. Aus Kostengründen haben wir bewusst kein zusätzliches Girokonto eröffnet, damit für die BürgerInneninitiative keine unnötigen laufenden Bankgebühren entstehen.

   Die eingehenden Gelder werden ausschließlich zweckgebunden für die anfallenden Rechtsanwaltskosten verwendet.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft.

Die Sendung „Bürgeranwalt“ am Samstag, 9. Mai um 18:00 Uhr ORF 2 ist vorbei.

In der Mediathek verfügbar bis  bis 

 https://on.orf.at/video/14322326/buergeranwalt-vom-09052026

Hier der Link zu den aktuellen Neuigkeiten:

Unterseite   NEU

Foto: Horst Zecha

Aktuelles Wetter im Grätzel:



Wir sind …

ein Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern, die gemeinsam haben, dass wir alle in der Umgebung der St.-Hubertus-Kirche (Foto oben) wohnen. Ihr Turm ist der markante Punkt, den man weithin sehen kann. Da die Kommunikation hier bei uns noch funktioniert, haben sich Menschen mit sehr ähnlichen Anliegen zusammen geschlossen.


Wir haben …

in den letzten Jahren feststellen müssen, dass Einfamilienhäuser abgerissen und die Grundstücke durch  Immobilienentwickler maximal aufbereitet werden. Dadurch werden begrünte Flächen verbaut und großteils versiegelt, die großen, alten Bäume verschwinden.

Worum es geht …

ist sehr gut dargestellt in den folgenden beiden Texten, beide von PolitikerInnen der Gemeinde Wien:

Zitat aus dem Regierungsabkommen 2020:

Gewerbliche Bauträger haben in den letzten Jahren zunehmend Einfamilienhausgebiete als Aktionsgebiete erkannt. Dies betrifft insbesondere Kleingartengebiete, Gartensiedlungen und Gebiete der Bauklasse I. Durch das Ausnutzen verschiedener baurechtlicher Möglichkeiten sind in den letzten Jahren vermehrt nutzflächenmaximierte Mehrparteienwohnhäuser entstanden, die das gewohnte Stadtbild beeinträchtigen und in hohem Maße Grünraum versiegeln.

Zitat: https://www.wien.gv.at/regierungsabkommen2020/smart-city-wien/stadtentwicklung/

Button zum gesamten Text:

Regierungsabkommen Punkt 6.3

Zitat aus dem Antwortschreiben im Namen von Frau Stadträtin Sima:

…  die grundlegende Charakteristik der durchgrünten Struktur wurde allerdings beibehalten bzw. gestärkt. So müssen z.B. seitdem bei allen Gebäuden zur Errichtung kommende Flachdächer begrünt und weitläufige Bereiche gärtnerisch ausgestaltet werden.


Zitat: Antwortschreiben nachlesbar auf dieser Website unter Tab Öffentlichkeit.



Hin und wieder hören wir …

den Einwand, wir hätten unsere BürgerInneninitiative weiter fassen sollen, nicht bloß auf so ein „kleines“ Gebiet beschränkt. Nun, unsere Ziele betreffen wohl viele Gebiete dieser Stadt, und jede Unterstützung macht uns stärker, wir sind offen für Mitarbeit, aber die gegenwärtig vier Protagonisten haben jetzt schon mehr als genug zu tun.

Sehr sehr dankbar …

wären wir für Kontakte zu Medien und Verlinkung zu anderen Websites, damit wir sichtbarer werden.

Worum es konkret geht …

in einer amateurhaften Animation:

Inzwischen sehen wir schon Projekte auf benachbarten Grundstücken, wo dann keiner mehr
ins Grüne schauen wird, sondern nur mehr auf Beton.


Schon abgerissen, auf etwa 650m² sind 5-6 Wohneinheiten projektiert:


Wohl eines der frühen Siedlerhäuschen, hier soll auf 670m² ein Haus auf 224m² bebauter Fläche mit 8 Wohnungen gebaut werden. Über die Zahl der Autostellplätze habe ich widersprüchliche Angaben, auf jeden Fall viel zu wenig.



Ein weiteres Großprojekt in der Hermesstraße?




Zubetoniertes Österreich.


Österreich wird zugebaut, das ist keine Nachricht, eher schon ein Gemeinplatz, den man schulterzuckend zur Kenntnis nimmt. Für Mensch und Natur ist das eine Katastrophe, denn ist Boden einmal versiegelt, geht er für Landwirtschaft, Tiere und Pflanzen und als Erholungsraum verloren. Es lässt sich dort nichts mehr anbauen, er speichert kein Wasser mehr, bindet keinen Staub, kühlt nicht, sondern heizt – und vielen Tieren geht der Platz aus, sie sterben aus. Einmal zersiedelt, folgen Straßen, Autos, Lärm und Feinstaub.

Andreas Sator im Standard, 18.06.2021, Seite 19.

Wir nehmen gerne Informationen zu weiteren Großbauvorhaben entgegen:

Dazu bitte hier klicken.


Dieses Haus auf Dirkensgasse 6 existiert nicht mehr, es wurde im März 2021 abgerissen. Hier soll ein Wohnhaus mit fünf Wohnungen entstehen.



Ein Blick in die Baugrube:

Vom Grundstück bleibt nicht mehr viel über, auf jeden Fall wird es hier keinen Garten mehr geben in unserer „Gartensiedlung“.




Der Bau schreitet hurtig voran, am Beton wird nicht gespart, siehe auch großes Bild ganz unten.


Brauchen Häuser einen Vorgarten?


Offen sichtlich nicht …

Lesen Sie  bitte hier  weiter.

Wir hatten seit 20.1.2021 schon ganz viele Besucher, aber der Zähler hat sich vor kurzem zu einem Neustart entschlossen:

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